Trainingslexikon

A

Adenosintriphosphat (ATP)

Dieses Phosphat wird gespalten, um Energie im anaeorben Bereich bereitzustellen. Kreatin unterstützt den Aufbau von ATP.

 

Abduktion

Abspreizbewegung eines Armes oder Beins.

 

Adduktion

Anziehbewegung eines Armes oder Beins.

 

Aerob

Energiebereitstellung der Muskeln unter Sauerstoffanlieferung.

 

Adipositas

Fettleibigkeit, starkes Übergewicht.

 

Agonist

Der Muskel, der bei Kontraktion am kräftigsten in eine bestimmte Bewegungsrichtung wirkt.

 

Aktive Pause

Die Trainingsintensität wird für die Pause stark gedrosselt, jedoch nicht beendet. Aktive Pausen werden vor allem im Ausdauersport genutzt.

 

Anabol

Der Vorgang des Aufbaus von Bestandteilen und Strukturen des Körpers.

 

Anaerob

Energiebereitstellung der Muskeln ohne Sauerstoffanlieferung.

 

Anaerobe Schwelle

Bereich der körperlichen Beanspruchung, an der die Energiebereitstellung der Muskeln nicht mehr ausschließlich mit Sauerstoff erfolgt.

 

Antagonist

Der Muskel, der gedehnt wird, wenn der Agonist kontrahiert. Beispiel: Der Trizeps ist der Antagonist zum angespannten Bizeps.

 

Anteversion

Vorwärtsbewegung

 

Arterien

Blutgefäße die vom Herz weg führen.

 

Arthrose

Ein übermäßiger Gelenkverschleiß.

 

Atrophie

Abbau von Körperstrukturen, z.B. bei Ruhigstellung nach einer Verletzung.

 

Außenrotation

Auswärtsdrehung

 

Autogenes Training

Von innen her Entspannung erzeugen, um später ein mal ohne Hilfsmittel Stress zu mindern und zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden beizutragen.

 

Autosuggestion

Im Entspannungszustand das Unterbewusstsein trainieren, um das eigene Verhalten systematischer und zielsicherer zu steuern.

 

B

Belastungsnormative

Belastungsgrößen im Training (Häufigkeit, Intensität, Dauer, Umfang, Dichte).

 

Bewegungsamplitude

Der funktionelle Bewegungsradius eines Muskels (range of motion).

 

Body Mass Index (BMI)

Bewertungsmaßstab zur Beurteilung des Körpergewichtes.

 

Bradytroph

Mit langsamen Stoffwechsel.

 

C

Cardio

Vom griechischen Begriff cardia=Herz.

 

Cardiovaskulär

Herz – und Gefäßsystem betreffend.

 

D

Deduktive Methode

Auf Gesetzmäßigkeiten bzw. Regeln basierend.

 

Diastole

Weite der Gefäße während der Entspannungsphase des Herzens.

 

E

Ektomorph

Dünner Körpertyp

 

Endomorph

Fester Körperbau

 

Enttonisierung

Spannungsminderung der Muskulatur.

 

Enzyme

Aminosäuren, die biomechanische Reaktionen katalysieren.

 

Ergometrie

Körperliche Leistungen werden unter gleichen Bedingungen wiederholt gemessen und verglichen.

 

Explosivskraft

Einen Spannungsanstieg (Startkraft) maximal und mit möglichst hohem Kraftanstieg umsetzen.

 

Extension

Streckung

 

Exzentrisch

Streckend bzw. gegenhaltend.

 

F

Faszien

Bindegewebe, dass die Muskeln und Organe umschließt.

 

Flexion

Beugung

 

Fraktur

Bruch

 

FT-Fasern (Typ 2 Fasern)

„Fast-Twitch-Fasern“, schnell zuckende Muskelfasern für kurzzeitige und starke Belastungen.

 

Funktionell

Der physischen bzw. biologischen Funktion und Struktur entsprechend.

 

G

Glykolyse

Glukoseabbau zur Energiegewinnung.

 

H

Hamstrings

Hintere Oberschenkelmuskulatur

 

Herzfrequenz

Schlagzahl des Herzens pro Minute.

 

Heterostase

Das biologische Ungleichgewicht, dass der Körper andauernd anstrebt auszugleichen.

 

Homöodynamik (ehemals Homöostase)

Das biologische Gleichgewicht des Körpers und seiner Funktionssysteme, die er ständig versucht auszugleichen.

 

Hyperplasie

Volumenzunahme eines Muskels durch die Bildung neuer Muskelzellen.

 

Hypertrophie

Wachstum eines Organs bzw. Gewebes durch vermehrte Beanspruchung.

 

I

Induktive Methode

Auf Erfahrungen bzw. Beobachtungen basierend.

 

Innenrotation

Drehung zur Körpermitte.

 

Innervation

Anregung oder Versorgung eines Organs durch Nervenreize.

 

Insulin

Ein lebenswichtiges Proteohormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und bewirkt, dass in Muskulatur und Fettgewebe die Durchlässigkeit der Zellmembran erhöht wird, um dem Blutzuckerspiegel zu senken.

 

Intermediäre Fasern

„Zwischenfasern“ zwischen FT- und ST-Fasern.

 

Isometrisch

Statisch haltend.

 

J

K

Kaliper

Hautfaltenmessegerät zur Bestimmung des Fettanteils unter der Haut.

 

Kapillaren

Die kleinsten Blutgefäße in Organen und Geweben und ermöglichen den Stoffaustausch zwischen Blut und Gewebe.

 

Kapillarisierung

Blutgefäßneubildung

 

Katabol

Die Stoffwechsellage, bei der der Abbau von Stoffwechselprodukten von komplexen zu einfachen Molekülen zur Entgiftung und Energiegewinnung genutzt wird.

 

Ketonkörper

Ketonkörper sind umgewandelte Fettzellen, die Glykogenen ähneln und der Körper somit wie Kohlenhydrate zur Energiegewinnung bereitstellen kann.

 

Konzentrisch

Zusammenziehend

 

Koronar

Das Herz betreffend.

 

L

Laktat

Salz der Milchsäure, das als Zwischenprodukt im Kohlenhydratstoffwechsel entsteht.

 

Laktazid

Herstellung von ATP mit Hilfe von Laktat.

 

Lateralflexion

Seitbeugung/-neigung

 

Lipolyse

Aufspaltung von Fetten.

 

M

Makrozyklus

Langfristige Trainingsplanung von 6-12 Monaten (im Profisport noch länger).

 

Mesomorph

Eher athletischer Körperbau.

 

Mesozyklus

Mittelfristige Trainingsplanung von 4-8 Wochen (im Profisport auch bis 12 Wochen).

 

Metabolisch

Stoffwechsel verändernd

 

Mikrozyklus

Kurzfristige Trainingsplanung für eine Woche.

 

Mitochondrien

Sogenannte „Energiekraftwerke“ in den Zellen, die das Adenosintriphosphat (ATP) bilden.

 

Mobilität

Bezeichnet im Allgemeinen die Beweglichkeit.

 

Motorik

Die Gesamtheit der Aktionen der Muskulatur bzw. die Qualität der Bewegungsfertigkeit.

 

Motorisch

Die Bewegung betreffend.

 

Muskeltonus

Spannungszustand der Muskulatur, hervorgerufen durch Reize aus dem Nervensystem. Muskelruhespannung.

 

Myokard

Der für die Kontraktion verantwortliche Herzmuskel.

 

N

O

Osteoporose

Übermäßig rasche Abnahme der Knochendichte.

 

P

Physiologisch

Körperlich, den Körper betreffend.

 

Progressiv

Fortschreitend

 

Pronation

Einwärtsdrehung der Hand. Heben der Fußaußenkante.

 

Pronieren

Einwärtsdrehen

 

Propriozeption

Wahrnehmung von Körperbewegung und Körperlage im Raum bzw. Lage von Körperteilen im Raum und zueinander.

 

Proteinsynthese

Herstellung eines Proteins oder Polypeptids im Körper.

 

Protraktion

Vorziehen der Schulterblätter.

 

Protrusion

Vorwölbung

 

Proximal

Zum Körper hin.

 

Q

R

Relativkraft

Beschreibt das Verhältnis von Muskelkraft zum Körpergewicht.

 

Retraktion

Zurückziehen der Schulterblätter.

 

Retroversion

Zum Rücken hin. Nach hinten.

 

Reversibel

Wiederherstellbar, wiederherstellbar.

 

Rezeptor

Kleine biochemische Wahrnehmungssensoren innerhalb der Zellstrukturen des Körpers. Sie reagieren auf biochemische Signale und sorgen für die Reizaufnahme und Reizweiterleitung.

 

Rotation

Drehung um die eigene Achse.

 

Rotationsmanschette

Muskelgruppe, die für die Rotation des Schultergelenks verantwortlich ist.

 

S

Spiroergometrie

Kombination der Lungenfunktionsdiagnostik mit der Ergometrie (Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit).

 

Spirometrie (Spirographie)

Messung des Lungen- und Atemvolumens und der Luftgeschwindigkeit zur Beurteilung der Lungenfunktion.

 

Stagnation

Stillstand

 

ST-Fasern (Typ 1 Fasern)

„Slow-Twitch-Fasern“, langsam zuckende Muskelfasern für ausdauernde Muskelarbeit.

 

Subskapular

Unterhalb des Schulterblatts.

 

Superkompensation

Im Laufe der Regeneration (Erholung) nach einer Trainingsbelastung, erhöht sich für eine gewisse Zeit das Leistungsniveau.

 

Supination

Auswärtsdrehung der Hand. Anheben der Fußinnenkante.

 

Supinieren

Auswärts drehen

 

Suprailiakal

Oberhalb des Hüftknochens.

 

Synergisten

Muskeln die die Bewegung bzw. Arbeit eines Agonisten unterstützen.

 

Synovia

Gelenkflüssigkeit

 

T

Time under Tension (TUT)

Belastungszeit eines Muskels in einer Wiederholung.

 

Torsion

Verdrehung

 

U

V

Vagusstellung

X-Beinstellung

 

Varusstellung

O-Beinstellung

 

Venen

Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen.

 

VO2max

Die vom Organismus in der Zeiteinheit über Atmung aufgenommene maximale Sauerstoffmenge.

 

W

X

Y

Z

Zentrale Nervensystem (ZNS)

Teilsystem des Nervensystems. Es übernimmt Aufgaben der Integration, Koordination und Regulation von im Körper ablaufenden Prozessen.

 

Zyklisch

In regelmäßigen, wiederkehrenden Abständen und Gleichförmig.

 

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