Auf einem Blick: Crossfit

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Wie der Name schon verrät, geht es beim Crossfit darum, Bestandteile einzelner Sportarten in ein Training zusammen zu führen. Es ist vor allem ein funktionelles Kraft- und Ausdauertraining mit Bewegungsabläufen aus Leichtathletik, Turnen oder Gewichtheben. Die Einheiten sind eher kurz und intensiv und ähnlich aufgebaut wie bei einem Zirkeltraining. Es werden immer alle motorischen Grundfähigkeiten, also Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination trainiert. Isolationsübungen wirst du nicht finden – ganzheitliche Fitness ist gefragt. Workouts sind auch nie gleich, sondern variieren von mal zu mal. In den sogenannten „CrossFit-Boxen“, den speziellen Studios für diese Trainingsmethode, findest du allerlei Trainingsgeräte und Gegenstände wie Langhanteln und LKW-Reifen. Trainiert wird meistens in Gruppen, oder allein mit einem Personal Trainer. Als erstes kommt immer das Warm-Up, danach das „Workout of the day“ (WOD) und als letztes ein Cool-Down, meist bestehend aus einer Streching Einheit.

 

Bevor du so richtig loslegen kannst, ist es wichtig erst mal die korrekte Ausführung der einzelnen Übungen zu erlernen. Aber das ist leider auch der einzige Haken am Crossfit. Denn dafür braucht es einen engagierten Trainer, der sich die Zeit dafür nimmt, um auch wirklich allen einen korrekten Bewegungsablauf beizubringen. Lernst du das nicht, besteht eine große Verletzungsgefahr, weil jedes Training an das Limit geht und recht zügig durchlaufen wird. Daher solltest du dich vorher unbedingt gut informieren und fragen, ob du einmal zusehen darfst. Wenn du ein Probetraining machst und die einzige neue Person bist, dann wird der Trainer natürlich seine Aufmerksamkeit auf dich lenken, damit du einen Vertrag unterschriebst. Vom Rand kannst du deshalb den Trainer am besten beobachten und die Bewegungen der Teilnehmenden vergleichen (unterscheiden die sich stark, bedeutet das, dass nicht auf eine korrekte Übungsausführung aller Teilnehmenden geachtet wird). Aber gerade deshalb ist es wichtig schon Trainingserfahrung mitzubringen, weil ein Trainer auch nicht immer alles sieht und sofort korrigieren kann. Wenn es Anfängerkurse gibt, dann ist das aber auch ein gutes Anzeichen für ein gutes Studio.

 

Fazit:

Sehr anstrengend, aber für fortgeschrittene Athleten Abwechslung und Kick zugleich im sportlichen Alltag. Wenn du allerdings noch nicht so viel Ahnung vom Training hast, solltest du sehr vorsichtig sein, denn die Verletzungsgefahr ist zu hoch!

 

+ Vielseitig

+ Ganzheitlich

+ Gibt dem Training den gewissen Kic

– Große Verletzungsgefahr bei Unwissenheit oder Konzentrationslosigkeit

 

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