Süßen ohne Zucker

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Honig

Der Geschmack wird durch das Ausgangsprodukt beeinflusst. Reiner Akazienhonig schmeckt lieblich und zart. Tannen- oder Waldhonig ist sehr kräftig. Im Kalorienvergleich schlägt Honig normalen Zucker. Mit 327 gegenüber 400 Kalorien sparst du dir etwa 20 Prozent an Kalorien. Honig enthält gegenüber Zucker auch deutlich mehr Vitalstoffe wie Chrom, Zink, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe. Chrom hilft den Blutzuckerspiegel zu senken und gleichzeitig verursacht er keine die Insulinausschüttung.

 

Dicksäfte

Dazu zählen beispielsweise Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Birnendicksaft und Traubensüße (eingedickter Traubensaft). Je dunkler der Dicksaft, desto kräftiger der Geschmack. Fruchtdicksäfte wie Birnendicksaft haben einen leicht karamelligen Geruch und einen süßen Geschmack mit einer leicht süßlichen Note. Dicksäfte haben eine hohe Süßkraft und bestehen aus 90 Prozent Fruchtzucker, was eine höhere Süßkraft bei kleinerem Energiewert gegenüber Haushaltszucker bedeutet. Agavendicksaft hat 312, Zucker dagegen 400 Kalorien pro 100 Gramm. Dank der hohen Süßkraft braucht man auch weniger vom Produkt, das spart zusätzliche Kalorien. Durch den hohen Fruchtgehalt werden Dicksäfte relativ insulinunabhängig verstoffwechselt, gut für Low-Carb-Fans.

 

Sirupe

Zur Herstellung wird das Ausgangsprodukt in der Regel erhitzt – im Gegensatz zum Dicksaft. Es gibt unter anderem Zuckerrübensirup, Dattelsirup, Johannisbrotsirup, Topinambursirup und das populäre Ahornsirup. Die verschiedenen Sirupe können unterschiedlicher nicht schmecken, somit ist für jeden was dabei. Topinambursirup schmeckt ein wenig nach Honig und malzig-süß. 100 Gramm enthalten nur 50-100 Kalorien (je nach Produkt) – viel weniger als Zucker.

 

Zuckeraustauschstoff Xucker

Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe sind nicht zu verwechseln. Zu den Zuckeraustauschstoffen zählen unter anderem die Zuckeralkohole Sorbit (etwa in Kaugummis), Mannit, Erythirt (im Handel als Xucker light) und Isomalt. Auch die Zuckerart Fruktose zählt dazu. Sie Süßkraft von Zuckeraustauschstoffen ist aber um 50 Prozent niedriger als die von Zucker. Der Geschmack entspricht dem von Zucker. Zuckeralkohole enthalten etwa 40 Prozent weniger Kalorien als Zucker. Da sie aber nur halb so süß sind wie Zucker, ist die Versuchung groß, viel zu verwenden. Aber ein Plus ist, dass Zuckeraustauschstoffe keine Insulinausschüttung auslösen. Der Birkenzucker oder Xylit genannte Zuckeraustauschstoff eignet sich gut zum Backen.

 

Süßstoffe

Süßstoffe sind natürliche oder synthetische Verbindungen mit einer Süßkraft, die die des Zuckers um das 30- bis 3000-fache übersteigt. Zu den Süßstoffen gehören unter anderem Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam-K. Auch Stevia gehört zu den Süßstoffen. Cyclamat kommt dem Geschmack von Zucker am nächsten. Süßstoffe haben keine Kalorien und lassen den Blutzuckerspiegel unbeeinflusst, stehen aber im Verdacht, den Appetit anzuregen und dadurch dick zu machen. Belegt wurde das aber noch nicht. Man sollte bei Verzehr auf den ADI-Wert achten, der beschreibt, wie viel wir täglich zu uns nehmen dürfen, ohne dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt.

 

Stevia

Stevia ist eine Pflanze aus Südamerika, deren Süßkraft 300-mal so hoch wie die von Zucker ist. Wegen des starken Eigengeschmacks enthalten Stevia-Produkte oft noch zusätzlich konventionelle Süßstoffe oder Zucker. Da unser Darm Süßstoff nicht verdauen kann, schlägt der Süßstoff in der Kalorienbilanz nicht zu Buche. Die Bauchspeicheldrüse schüttet auch kein Insulin aus.

Zwar steht auf den Verpackungen oft „rein pflanzlich“ oder „natürliche Süße“, doch das stimmt nur bedingt. Denn die meistverwendeten Steviolglycoside werden durch ein chemisches Verfahren gewonnen. Vorsicht bei Stevia-Streusüße: Sie enthält nur drei Prozent Steviolglycoside, der Rest ist sehr kalorienreiches Maltodextrin.

 

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