Die Metabole-Diät

fitzine.de - Die Metabole-Diät

Viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate und wenig bis moderat Fett, das sind die Basics. Wichtig dabei: Kohlenhydrat-Timing, denn die gibt es nur zum Frühstück und an Trainingstagen zusätzlich vor und nach dem Training. Aber auch die Fettzufuhr differiert. An Trainingstagen gibt es weniger Fett – bei höherer Kohlenhydratzufuhr und an trainingsfreien Tagen mehr Fett – bei geringerer Kohlenhydratzufuhr.

 

Die Nährwertverteilung sieht wie folgt aus:

An Trainingstagen: 35% KH, 15% F, 50 EW

An trainingsfreien Tagen: 15% KH, 35% F, 50% EW

 

Durch die optimale Nährstoffverteilung und eine abwechslungsreiche Ernährung wird mit der Metabolen Diät eine regelrechte Stoffwechselbeschleunigung erzielt. Solang weniger Kalorien zugeführt werden, als der Körper braucht, wird fleißig Fett abgenommen ohne die Muskulatur anzugreifen, da ständig Eiweiß zugeführt wird. Gehungert wird nicht, solange du darauf achtest, genügend eiweißreiche Kost auf dem Teller zu haben, dazu Kohlenhydrate und Fett im oben beschriebenen Verhältnis. Allgemein gilt: Das richte Maß machts! Wer zu wenig isst, macht sich selbst kaputt, wer zu viel isst, nimmt nicht ab.

 

Durch das effektive Nährstoff-Timing von Kohlenhydraten, Fette und Eiweiß, wird zum Beispiel die anabole Wirkung von Insulin durch eine gezielte Kohlenhydratzufuhr vor und nach dem Training optimal für den Muskelaufbau genutzt. Außerdem wird dadurch eine bessere Regeneration ermöglicht.

Auch wenn sie als Diät benannt wird, ist sie es nicht wirklich in diesem Sinne. Aufgrund der großen Lebensmittelauswahl kann sie als langfristiges Ernährungskonzept gesehen werden.

 

Fazit:

Ein gutes Konzept, welches aber langfristig gesehen werden muss. Durch den hohen Eiweißgehalt steht dem Muskelwachstum nicht im Wege – während man dem Fett keine Chance gibt. Dabei ist es nicht so kompliziert wie andere Konzepte. Man findet auch mal was unterwegs und muss nicht unbedingt alles selbst (vor)kochen und mitnehmen.

 

Share: