Die ketogene Ernährung

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Bei der ketogenen Kost wird der Kohlenhydratanteil überwiegend durch Fett und einen großen Anteil Eiweiß ersetzt. Außer maximal 40 Gramm Kohlenhydrate am Tag, besteht die Nahrung aus 60 Prozent Fett und 40 Prozent Eiweiß. Die Kohlenhydratmenge darf auf keinen Fall überschritten werden, weil der Körper sonst aus der Ketose kommt. Ketose nennt man die Stoffwechsellage, bei der der Körper nicht mehr Kohlehydrate, sondern Fett als Energielieferant nimmt, also Fette zu Ketonkörper transformiert werden, um sie als Kohlenhydratersatz zu verwenden. Da sich der Körper an diese Art der Energiebereitstellung gewöhnt hat, wird auch in der Nacht Fett an den richtigen Stellen und keine Muskelmasse abgebaut.

 

Die ketogene Ernährung ist bestens zum Abnehmen und für ein moderates Krafttraining geeignet. Hat man sich nach paar Tagen daran gewöhnt (es kann anfangs zu Unwohlsein und Kopfschmerzen kommen), steht genügend Energie für den Alltag und das Workout bereit.

 

Was ist zu beachten?

Du solltest bei dieser Diätform nicht am maximalen Leistungslevel trainieren, dafür fehlen dann doch die schnell verfügbaren Kohlehydrate. Anders als beim Low-Carb, wo sich der Sport schwerer anfühlt, hat sich hier der Körper durch die Ketose an das Fehlen der Kohlehydrate gewöhnt. Damit aber wirklich was in Sachen Fettverbrennung geht, muss einmal in der Woche ein Cheat Day eingelegt werden. Der wird am besten auf Samstag oder Sonntag gelegt, eben dann, wenn die Verführung zum naschen am größten ist. Das ist aber nicht die eigentliche Intention dahinter. Weil der Körper wieder viele Kohlehydrate zu sich bekommt, kann der Stoffwechsel sich nicht dauerhaft an die Ketose gewöhnen. Wird er also in den folgenden Tagen wieder mehr beansprucht, wird auch die Fettverbrennung immer wieder auf Hochtouren gebracht. Wenn du den Cheat Day auslässt, riskierst du eine Stagnation beim Fettabbau. Die Kalorienbilanz muss natürlich immer negativ sein.

Auch wenn die ketogene Ernährung langfristig durchgeführt werden kann, ist sie als Diät besser geeignet. Danach kannst du mit Low-Carb weiter machen. Ein hin und her switchen zwischen kohlenhydratreicher und ketogener Nahrungszufuhr ist nicht zu empfehlen.

Wenn du eine seltene Enzym- und Stoffwechselkrankheit, oder Lebererkrankung hast, wirst du auf diese Kost nicht reagieren und solltest diese auch meiden, weil keine Ketose gebildet wird.

 

Als Vegetarier wird’s schon schwer bei dieser Ernährungsform. Da Fleisch und Fisch Hauptbestandteile des Essens sind, braucht es viel Kreativität, damit es nicht langweilig wird. Für Veganer ist Keto leider unmöglich. Es stehen fast keine kohlenhydratarmen Eiweißquellen zur Verfügung und die Gerichte müsste man mit Öl übergießen, um auf die benötigten Kalorien zu kommen.

 

Fazit:

Eine der effektivsten Abnehmmethoden. Auch wenn es etwas dauert bis eine sichtbare Wirkung eintritt, purzeln bei Einhaltung der Regeln nach etwa 2 Wochen nur so die Pfunde. Im Anschluss einer 12 Wochen Kur auf Low-Carb umsteigen und einer dauerhaften Veränderung steht nichts im Wege. Was allerdings schon Allesesser Kreativität abverlangt, wird für Vegetarier noch schwerer und für Veganer sogar unmöglich.

 

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