Das Wichtigste über die Beta-Alanin Supplementierung

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Was ist Beta-Alanin?

Beta-Alanin ist eine nicht-essentielle Aminosäure, also eine, die dem Körper nicht von außen zugeführt werden muss, da er sie selbst in der Leber herstellen kann. In der natürlichen Ernährung ist sie vor allem in tierischen Produkten wie Geflügel und Rindfleisch zu finden. Dieses Nahrungsergänzungsmittel ist sowohl im Kraftsport, als auch im Ausdauersport sehr beliebt.

 

Wofür ist Beta-Alanin gut?

Um bei längerem und intensiven Training die Übersäuerung (Laktat) der Muskeln herauszuzögern, kann Beta-Alanin spürbar helfen. Damit ist ein längeres Training möglich, was zu noch besseren Ergebnissen führt. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass durch eine erhöhte Einnahme von Beta-Alanin in Form einer Kur, bei der Versuchsgruppe mehr Wiederholungen geschafft wurden, als bei der Vergleichsgruppe. Leistungssteigerungen von bis zu 25% Prozent sollen dadurch möglich sein.

 

Wie viel benötige ich davon?

4-6 Gramm sollte die tägliche Dosis sein. Wie viel in einer Portion ist, solltest du aber der Packungsangabe entnehmen. Wenn du in der Haut ein Prickeln bemerkst, hast du aber auch die richtige Menge gefunden. Umso stärker das Prickeln, desto höher die Dosis. Wichtig ist aber, dass du die tägliche Dosis erreichst und das auch an trainingsfreien Tagen.

 

Wann sollte ich es einnehmen?

Anfangs sollte man die Menge über den Tag verteilt einnehmen, später dann überwiegend vor dem Training, da der Körper es schnell aufnehmen kann. An trainingsfreien Tagen ist eine geringe Menge ausreichend und die sollte morgens auf leerem Magen zugeführt werden.

Zum Wann gehört auch, dass die Einnahme nur für Leistungssportler wirklich sinnvoll ist. Denn den Körper durch zu intensives Training sehr stark zu fordern, ist Anfängern unbedingt abzuraten!

 

Braucht es eine Supplementierung wirklich?

Die Einnahme von Beta-Alanin macht durchaus Sinn. Vor allem für diejenigen, bei denen Kreatin nicht anschlägt. Auch wenn die Wirkungsweise eine andere ist, haben doch beide Präparate den gleichen Vorteil: Ermöglichen eines größeren Trainingsvolumen während einer Einheit. Wenn du mal wieder richtig angreifen willst, um dich aus einem Leistungsloch zu katapultieren, können solche Supplements durchaus Sinn machen. Da es aber auch in tierischen Lebensmitteln vor kommt und vom Körper selbst synthetisiert werden kann, ist die Einnahme jedoch nicht wirklich von Nöten.

 

Was passiert bei Überdosierung?

Gesundheitliche Nebenwirkungen gibt es keine, da es sich hierbei um eine körpereigene Aminosäure handelt, deren Überschuss über den Urin einfach wieder ausgeschüttet wird.

Es kommt aber zu einem Kribbeln an den Armen und am Kopf. Für den Anfang ist es deshalb besser, den Körper langsam daran zu gewöhnen und die Tagesdosis auf 3 x 1g zu reduzieren. Wenn du dich an das Kribbeln gewöhnt hast, kannst du die Dosis vor allem vor dem Training auf bis zu 3 Gramm erhöhen. Der Effekt und damit auch die Nebenwirkungen sind bei Einnahme auf nüchternem Magen höher.

 

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